(Valeriana officinalis)
Die Pflanze hat eine lange Tradition: Bereits im 9. Jahrhundert vor Christus wurde Baldrian erwähnt. Im Mittelalter wehrten die Menschen mit diesem Kraut Hexen und Dämonen ab. Erst später wurde Baldrian als Heilmittel erkannt.
Die frischen Blüten besitzen einen angenehmen Duft, erst beim Trocknen entsteht der typische Baldriangeruch.
Vorkommen: Europa und Asien; wächst auf Hochstaudenfluren und Wiesen, in Gräben, an Ufern und trockenen Abhängen.
Blütezeit: Mai bis September
Sammelzeit: Die Wurzeln werden von September bis Oktober gesammelt.
Baldrian als Heilmittel. Er unterstützt vor allem bei:
- Schlafstörungen, Migräne, Depressionen, Durchfall, Darmkrämpfen, Beschwerden in den Wechseljahren, Prüfungsangst, Verspannung der Muskulatur
Wussten Sie schon? Baldrian wird volkstümlich als Katzenkraut bezeichnet. Denn der typische Geruch der Pflanze zieht vor allem Katzen an.